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Griechischer Weinpreis - Presse -

Griechischer Weinpreis 2011: Internationale Spitze – regional verwurzelt

Griechischer Weinpreis 2011:

Internationale Spitze – regional verwurzelt

Frasdorf, 16.3.2011

Griechischer Wein? Händler wie Konsumenten denken dabei eher an den deutschen Schlager als an gustatorischen Hochgenuss. Ein Vorurteil, wie die Premiere des Wettbewerbs "Griechischer Weinpreis" jetzt bewies: Acht Kandidaten erreichten 90 oder mehr Punkte im PAR-System und qualifizierten sich damit als internationale Spitze.

In Griechenland stand die Wiege des europäischen Weinbaus. Von hier breitete er sich über Italien und Frankreich bis nach Spanien aus. Darüber gerieten die Weine vom Peloponnes und den ägäischen Inseln mehr und mehr in Vergessenheit. Welcher Weingenießer außerhalb Griechenlands kennt heute noch Assyrtiko, Limnio oder Xinomavro? Doch gerade diese ursprünglichen, autochtonen Rebsorten können es auf internationaler Ebene mit Spitzenweinen jeglicher Herkunft aufnehmen.  Das belegen die Ergebnisse des ersten griechischen Weinpreises der WINE System AG eindrucksvoll.

 

58 Weine standen bei der Premiere am vergangenen Wochenende in Frasdorf zur Verkostung, eingereicht von 15  Winzern und sechs Händlern. „Mit dem Wettbewerb Griechischer Weinpreis möchten wir Einkäufern und Konsumenten eine qualifizierte Entscheidungshilfe geben“, erklärt Verkostungsleiter und Sensorikexperte Martin Darting. Die Verkostung erfolgte nach dem von Darting entwickelten PAR-System (Produkt-Analyse-Ranking). Dabei werden sensorische Merkmale der Weine quantitativ und qualitativ bewertet. Die Beurteilungen werden – auch für Laien nachvollziehbar – ausführlich dokumentiert. Das Gesamtergebnis wird in einen Wert von maximal 100 Punkten umgerechnet.

 

Die höchste Wertung mit 93 Punkten erreichte der Metochi Chromitsa Athos 2007 aus der Privatkellerei Tsantali, eine Cuvée aus Cabernet Sauvignon und der autochtonen Rebsorte Limnio. Bemerkenswert: Unter den sieben weiteren Weinen, die 90 Punkte oder mehr erreichten, finden sich auch drei Bio-Weine. Im PAR-System stehen Wertungen zwischen 90 und 95 Punkten für „erstklassige Weine, internationale Spitze, die zu den ausdrucksstärksten ihrer Art gehören“. Insgesamt acht Kandidaten wurden von dem hochklassig besetzten Verkostungspanel in diese Klasse eingeordnet.

Weitere 25 Weine erzielten 83 bis 89 Punkte und damit die Kategorie „ausgezeichnet“. Als interessanteste Entdeckung in dieser Klasse stellt Martin Darting einen Bio-Landwein vom Weingut Ktima Brintzikis heraus: Mit „reichen Aromen von Zitrusfrüchten und Wildblüten“ beschreibt der Sensoriker das Bouquet dieses Weins aus der schon fast vergessen geglaubten autochtonen Rebsorte Tinaktorogos.

 

„Wir würden uns wünschen, dass mehr Weinhändler in Deutschland ihr Sortiment um griechische Weine erweitern. Die Ergebnisse unserer Verkostung haben eindrucksvoll bewiesen, dass es sich lohnt, diese Produkte aus der Nische zu holen“, sind die Organisatoren des Wettbewerbs, Gisela Wüstinger von der WINE System AG in Frasdorf und Sensorik-Experte Martin Darting, überzeugt. Schon jetzt steht fest, dass der Wettbewerb im kommenden Jahr erneut stattfinden wird.

 

Der Wettbewerb und die Ergebnisse werden u.a. auf der diesjährigen Messe ProWein in Düsseldorf vom 27. bis 29. März präsentiert.

 

 

Pressekontakt:

Gisela Wüstinger

WINE System AG
Nußbaumstr. 3
83112 Frasdorf
Tel. 0049 8052 909074
Fax 0049 8052 909075
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www.winesystem.de
www.griechischerweinpreis.de

 

ca. 2.700 Zeichen (inkl. Leerzeichen); Pressetext frei zur kostenlosen Verwendung; Belegexemplar erbeten.

Die komplette Siegerliste kann im Internet auf www.griechischerweinpreis.de/Ergebnisse.html eingesehen werden. Auf der Homepage www.griechischerweinpreis.de können außerdem Bilder von der Verkostung und das Logo heruntergeladen werden.

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